Über mich


Ich danke meiner Mutter und ihrer ethischen Erziehung, dass sie mich immer an mich Glauben ließ und bei allem unterstützte und noch unterstützt, was ich tat und tue.

Sie war es, die mich immer gelehrt hat, zu erleben was mir Spaß und Erfüllung bringt - Sie hat mich zu einem Freigeist erzogen. Zu einem Menschen, seine Freiheit und seine Neugierde immer lebt und niemals aufgeben wird.

 

Berufliche Eckdaten werden da, fast zur Nebensache, dennoch ein paar Fakten.

 1987 Ausbildung zum Werbefotografen, danach Selbständig als Fotograf und Grafiker.

 Zwischenzeitlich Barkeeper und  Selbstständig als Veranstalter von Party Events.

 

Ansichtssache


"Das Portraitieren wurde in der Vergangenheit als eine Dokumentation einer Person, einer Persönlichkeit verstanden.

Für mich ist es eine Dokumentation einer Begegnung zwischen mir und einem Gegenüber. Damit ist nicht gemeint, jemanden zu offenbaren, es ist auch nicht beabsichtigt jemanden, wie mit Röntgenstrahlen, zu durchleuchten. Es ist weit davon entfernt. Ich interessiere mich mehr für die "alchimistische Reaktion", die man erfährt, wenn Elemente in einem Raum aufeinander stoßen.

 

Es ist garnicht so sehr das Zusammenstoßen zwischen Fotografen und seinem Gegenüber. Es ist eher wie ein wissenschaftliches Experiment - das Studio wird eher zu einer Art Labor. Ich sehe das Portraitieren auch nicht psychologisch - Es ist atomar - Atome ändern ständig ihre elektrische Ladung und je größer die Herausforderung in einem Shooting, desto größer ist die Chance dieser Entladung. Natürlich beginne ich mit einer Idee zu einem Foto - einer ganzen Serie von Ideen, die letztendlich "logisch" ein Ganzes bilden. Aber Logik wird häufig von Geschehnisse außerhalb meiner Kontrolle abgelöst"

 

Olliver von Salzen